Heuchelei in Perfektion

Michel Friedman, auch unter dem klangvollen Alias „Paolo Pinkel“ bekannt, steht immer noch im Mittelpunkt der politischen Medienlandschaft. Da ist nur die Frage nach dem Warum…

Nicht nur, dass dieser Mensch sowas von scheinheilig und borniert daher kommt, diese Eigenschaften hat er mit seinem Koks-und-Nutten-Skandal nur noch mehr unter Beweis gestellt. Mit einer für einen Mann seines Formats doch sehr geringen Zahlung konnte er sich freikaufen, aber man hatte zumindest noch die Hoffnung, dass sich diese Fratze zumindest nie wieder ins TV traut. Doch auch dieser Wunsch blieb unerfüllt, stattdessen wurde mal wieder allen, die etwas gegen jemanden hervorbringen, der zufällig Jude ist, Antisemitismus im großen Stil vorgeworfen. Bis zuletzt erhielt Paolo Pinkel Unterstützung einflussreicher Persönlichkeiten aus Politik und Medien, obwohl zweifelsfrei nachgewiesen wurde, dass eben dieser regelmäßig Kokain konsumiert und sich mit Prostituierten herumgetrieben hat. Aber das bei ihm gefundene Koks war ja nur Eigenbedarf und die Nutten kamen natürlich legal aus der Ukraine nach Deutschland. Wen wundern solch beschwichtigende Worte, lassen sich doch Politiker selbst auf Staatskosten Huren einfliegen und wurden doch auch schon in den Toilettenräumen des Bundestags Rückstände von Kokain gefunden.

So lange Herr Friedman die Finger vom bösen Haschisch lässt und seinen Gespielinnen nicht zu wenig Trinkgeld gibt, ist die Welt noch in Ordnung. Dann wird er auch ohne Wenn und Aber rehabilitiert und bekommt eine neue Talkshow.

FDP will Armut fördern

Der FDP-Spitzenkandidat Martin Lindner fordert, den Hartz IV-Satz um 30% zu senken. Dann stehen Arbeitslosen monatlich nur noch 250 € zu, statt wie bisher k napp 360 €. Der gute Mann begründet sein Anliegen damit, dass jemand der Hartz IV bezieht ja sowieso nicht arbeiten will und dementsprechend auch keine Almosen erwarten darf. Und selbst für die 250 € sollen dann noch gemeinnützige Arbeiten verrichtet werden.

Man kann kaum in Worte fassen, wie unverschämt und dumm diese Äußerungen sind. Wie kann man nur in Zeiten einer akuten Wirtschaftskrise solche Reden schwingen…

Gegenwärtig sind die meisten Arbeitslosen definitiv arbeitswillig, es gibt einfach nur keine Jobs. Und diejenigen, die noch einen haben, müssen auf Kurzarbeit umsteigen und teilweise ebenso mit Hartz IV bezuschusst werden. Immer mehr Menschen bewegen sich in diesem Moment weiter Richtung Existenzminimum und jemand, der Hartz IV bezieht, steckt schon mittendrin. Oft genug hängt das Schicksal einer kompletten Familie davon ab.

Und das war offensichtlich nicht die erste bescheuerte Idee dieses Vollidioten, wie sich unter anderem bei Wikipedia nachlesen lässt:

„Im Dezember 2008 erreichte Lindner bundesweite Medienpräsenz im Zusammenhang mit der Forderung des Baden-Württembergischen CDU-Politikers Thomas Volk, ein „Sitzrecht“ für Kirchensteuerzahler in Weihnachtsgottesdiensten zu gewähren. Der Vorschlag wurde auch von kirchlicher Seite kritisiert, da er dem Wesen des Weihnachtsfestes widerspricht. Er wurde kommentiert als kuriose Idee der „Hinterbänkler [die] ein bisschen Rampenlicht genießen“ wollen. Martin Lindner hingegen hatte gefordert, Gemeindemitgliedern z.B. über Platzkarten vorrangiges Platzrecht einzuräumen.“

Der Typ scheint einfach nur geisteskrank zu sein, unglücklicherweise bekleidet er aber eine wichtige Position in einer nicht zu unterschätzenden Partei, die auch noch mit der CDU kollaboriert.

Natürlich gibt es mehr als genug Arbeitslose, die sich einfach nur vom Steuerzahler durchfüttern lassen wollen und den ganzen Tag nur auf dem Sofa liegen und sich Bier einflößen. Aber dieses Klischee darf deshalb noch lange nicht für alle Betroffenen gelten. Die Zeiten ändern sich und schon lange treiben nicht mehr nur faule Schmarotzer die Statistik voran.

Wovon sollen die Leute noch leben? Eine Warnung vorab: Sollte sich dieser irrsinnige Plan tatsächlich in die Tat umsetzen lassen, so wird vielleicht nicht die Arbeitslosenstatistik weiter steigen, dafür aber Kriminalität und Prostitution. Und wahrscheinlich auch die Zahlen verwahrloster Kinder. Herr Lindner hat offensichtlich vor, die Büchse der Pandora zu öffnen und damit eine endlose Spirale der Armut und Frustration los zu treten.

Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?

Kiffer sind faul und abgestumpft, so das allgemeine Klischee… Cannabis ist eine Einstiegsdroge und führt in eine schwere Abhängigkeit, sagen die meisten Politiker…

Aber warum sind Alkohl und Nikotin dann überall frei erhältlich?

Diese mehr als berechtigte Frage konnte mir bis heute niemand auch nur annähernd zufriedenstellend beantworten, also musste ich mich selbst auf die Suche nach einer hoffentlich einleuchtenden Erklärung machen…

Und ich habe sie gefunden:

Der damalige Vorsitzende des Federal Bureau of Narcotics (FBN), Harry J. Anslinger, zeichnete sich Anfang des 20. Jahrhunderts als treibende Kraft im Kampf gegen Cannabis aus. Die Gründe dafür waren persönlicher Natur und die Anti-Cannabis-Kampagnen machten vor allem durch extremen Rassismus auf sich aufmerksam.

„There are 100000 total marijuana smokers in the US, and most are Negroes, Hispanics, Filipinos, and entertainers. Their Satanic music, jazz, and swing, result from marijuana use. This marijuana causes white women to seek sexual relations with Negroes, entertainers, and any others.“

Harry J. Anslinger im Jahr 1937 vor dem US-Kongress

Durch eine Interessengemeinschaft mit einem Verleger namens William Randolph Hearst, einem Chemiker mit dem Namen Pierre du Pont und Andrew W. Mellon (zu der Zeit Finanzminister und zufällig auch Anslnger’s Schwiegeronkel) gelang es Anslinger am Ende sogar, ein weltweites Verbot durchzusetzen. Dies betraf jedoch nicht nur den Konsum der Droge Cannabis, sondern ebenso Anbau und Verarbeitung.

Aus Hanfpflanzen lassen sich nämlich nicht nur Drogen produzieren, sondern auch Papier und Textilien (beides zudem qualitativ hochwertiger und mit wenig Produktionsaufwand verbunden) . Zudem war ebenso damals schon bekannt, dass sich mit dem im Cannabis enthaltenen THC-Wirkstoff Fortschritte in der Medizin ergaben.

Wenn es darum geht, die Menschheit vor sich selbst zu schützen, sind Regeln und Verbote oftmals sinnvoll. Allerdings liegt durch das Tragen eines T-Shirts aus Hanfleinen wohl kaum eine Gefährdung vor. Für die industrielle Verarbeitung verwendet man in der Regel schließlich männliche Pflanzen, welche einen wesentlich geringeren THC-Wert aufweisen, wodurch eine berauschende Wirkung so gut wie ausgeschlossen ist.

Harry J. Anslinger war sich über all das bewusst und missbrauchte die Drogenpolitik ohnehin nur dazu, um noch mehr Macht zu erlangen, wie er kurz vor seinem Tod zu Protokoll gab. Aber er befand sich ja auch in guter Gesellschaft: Wer sonst sollte ein derartiges Interesse an solch einer Vorgehensweise haben, wenn nicht der Zeitungsmogul Hearst (welcher Verluste zu befürchten hatte, sollte sich aus Hanf gepresstes Papier als effektiver erweisen), der Chemiker Du Pont (dessen Firma synthetische Medikamente produzierte und keine weitere Konkurrenz duldete) und der (nebenbei erwähnt an Du Pont’s Unternehmen beteiligte) Finanzminister Mellon.

Im Verlauf dieser ganzen Aktion untermauerte Anslinger seine Forderung mit diversen Behauptungen, die im Nachhinein alle durch represäntative Studien widerlegt wurden. Unter anderem bestand er damals darauf, Cannabis mache aggressiv und fördere die Gewaltbereitschaft. Nach Ende des 2. Weltkrieges änderte er seine Meinung und erklärte, die Kommunisten missbrauchten Cannabis, um die amerikanische Bevölkerung gefügig zu machen.

Am Ende stellte sich heraus, dass Anslinger’s „fundierte Kenntnisse“ diversen Zeitungsartikeln aus der Klatschpresse entstammen.

Zuvor brachte er es jedoch noch bis zum UN-Beauftragten, was ihm wiederum bei der Durchsetzung einer weltweiten Illegalisierung sehr von Nutzen war.

„Wer nun noch in den USA Marihuana
legalisieren will, verstößt gegen internationale Übereinkommen. Nun kann mir niemand mehr innenpolitisch kommen. Außerdem haben wir international unseren Standpunkt durchsetzen können, was eine Bestätigung des Ansehens der USA ist.“

Harry J. Anslinger vor dem UN-Tribunal

Die Illegalisierung dieser Nutzpflanze ist also allein auf einen Mann zurückzuführen, der sich eine kleine (aber einflussreiche) Lobby geschaffen hat, welche wiederum den Kampf gegen Drogen nur geführt hat, um sich weiterhin persönlich bereichern zu können.

Da Tabak und Alkohol nicht annähernd so vielseitig verwendbar sind und ohnehin bereits allgemein beliebt waren, blieb bloß noch ein möglicher Konkurrent, den es auszuschalten galt: Kampf dem Hanf!

Das hat sich bis heute nicht geändert, obwohl sich nach wie vor auch reiner Nutzhanf produzieren ließe, welcher für den Konsum zudem völlig ungeeignet wäre. Grundsätzlich gibt es also gar keinen Grund, diese Pflanze zu verteufeln, ganz im Gegenteil…

Man stelle sich bitte nur mal vor, um wie viel weniger allein schon die Umwelt belastet würde, könnte man für die Herstellung von Papier und Kleidung eben diesen Rohstoff nutzen. Pflanzen wachsen wesentlich schneller als Bäume, wohingegen Bäume eine große Bedeutung für das globale Klima haben und Lebensräume schaffen. Zudem wäre die Produktion mit Hanf mit wesentlich weniger Aufwand verbunden, sodass sich auch die Kosten senken ließen. Wirtschaftlich betrachtet haben dadurch sowohl Fabrikanten als auch Käufer einen Vorteil.

Und von Zeile zu Zeile wird immer unverständlicher, aus welchem Grund man es vorzieht, weiter die Natur auszubeuten und dafür auch noch Unsummen zu zahlen…

Fanatismus an allen Fronten I

Seit 09/11 ist die Bezeichnung „islamistischer Terror“ jedem ein Begriff, wurden doch alle Zeitzeugen durch die damaligen Geschehnisse erschüttert und werden immer wieder an diesen furchtbaren Tag erinnert.

Eben dieser Zeitpunkt war gleichzeitig auch ausschlaggebend für eine der größten PR-Kampagnen der USA, indem Präsident Bush und seine Komplizen die Ängste der Wähler nur weiter schürten und dadurch den Weg für eines der nachhaltigsten Kriegsverbrechen der Neuzeit ebneten.

Wie sich herausgestellt hat, beruhte all das bloß auf unbegründeten Behauptungen, dennoch musste sich bis heute kein Politiker wirklich dafür verantworten. George Bush bedauert möglicherweise begangene Fehler, empfindet seine Mission insgesamt natürlich dennoch als erfolgreich. Der Irak kann sich zwar gegenwärtig immer noch nicht selbst verwalten und nach wie vor gibt es Aufstände und Zivilisten sterben, aber die USA haben mal wieder ganze Arbeit geleistet und genau das erreicht, was sie wollten. Insofern liegt Mister Bush mit seinem Statement also gar nicht mal so falsch…

Außerdem fühlen sich die braven Christen und die ängstlichen Juden ohnehin ständig von der voranschreitenden Islamisierung bedroht, denn wir wissen ja alle, wie fanatisch und gewissenlos der muslismische Feind ist, der alles dafür tun würde, um die Ungläubigen um sich herum zu vernichten.

Oder sollten entgegen aller Vorurteile etwa auch andere Kulturkreise über extremistisches Gedankengut verfügen, mit dem sie ihre Handlungen rechtfertigen?

Religionen haben Mord und Selbstmord verurteilt, haben aber, vom Menschenopfer ganz abgesehen, grausamste Verfolgungen Andersgläubiger erlaubt oder geboten.

- Fritz Bauer, dt. Jurist u. Generalstaatsanwalt

Der Papst und die Juden I

Joseph Ratzinger bekleidet nicht unbedingt die vorteilhafteste Position, wenn es darum geht, die katholische Kirche zu repräsentieren und für den christlichen Glauben zu werben. Nach Bekanntgabe seiner Ernennung zum Papst war die Euphorie auf der ganzen Welt zu spüren, aktuell wird er jedoch mehr kritisiert denn verehrt.

Der Hauptgrund dafür ist ohne Zweifel sein Verhalten gegenüber der jüdischen Gemeinde, welches tatsächlich als fragwürdig bezeichnet werden darf:

Papst Benedikt war es schließlich, der der umstrittenen Pius-Bruderschaft die Rückkehr zur Kirchengemeinschaft ermöglichte und diese Entscheidung auch nach einem skandalösen TV-Interview mit einem der Oberhäupter nicht revidierte. Im Rahmen dieses Fernsehauftritts leugnete Bischof Richard Williamson den Holocaust und behauptete, dieser sei vielmehr eine Erfindung der Juden. Anstatt Williamson für diese Ansichten aus der Kirche zu werfen, bemühte sich Benedetto auch noch für die Seligsprechung von Papst Pius XII.

Zudem führte Papst Benedikt die Karfreitagsmesse wieder ein, in der dazu aufgerufen wird, die ungläubigen Juden zu bekehren und zelebriert diese alljährlich mit unzähligen Anhängern. Jüdische Verbände und selbst Katholiken waren entsetzt.

Seine Vergangenheit in der Hitlerjugend wurde Joseph Ratzinger verziehen, da es glaubwürdig erschien, dass er wie so viele andere auch keine andere Wahl hatte. Seine offensichtliche Einstellung und das daraus resultierende Verhalten wurden hingegen scheinbar mehr von der damaligen Zeit beeinflusst, als er zugeben will.

Staatliche Subventionen I

Kurze Reise in die Vergangenheit:

Im Rahmen des Luxemburger Abkommens von 1952 verpflichtete sich Deutschland gegenüber Israel und den Überlebenden des Holocaust zu einer Zahlung von insgesamt 3,2 Milliarden DM, an der unser Staat bis heute abzahlen muss  (dazu an anderer Stelle mehr).

Und nun zurück zur Gegenwart:

Der nachträglich entstandene Ableger der damaligen Nationalsozialisten, nämlich die heutige NPD, soll nach Plänen einiger Politiker nun endlich verboten werden. Tatsache ist jedoch, dass diese Partei so lange sie weiterhin existieren darf auch staatlich subventioniert wird, da sie trotz Beobachtung des Verfassungsschutzes und nachweislich rechtsradikaler Gesinnung alle Ansprüche erheben darf, wie jede andere Fraktion auch.

Allein im Jahr 2007 kassierte die NPD 1,25 Millionen Euro an staatlicher Förderung, obwohl  sie im Nachhinein nicht einmal begründen konnte, wohin diese Gelder eigentlich flossen.

Bis zu einem endgültigen Verbot dieser Gruppierung werden also weiter Steuergelder dazu verwendet, um sie weiter zu unterstützen. Gleichzeitig werden außerdem unsere Schulden an Israel abgestottert.

Diese Rechnung geht irgendwie nicht ganz auf…

NEVER ENDING STORY I

Der ewige Konflikt zwischen der israelischen Regierung und der arabischen Welt hält weiter an und wird dabei vor allem durch idelogische Propaganda und unseriöse Berichterstattungen verschärft.

Hier einmal mehr ein aktuelles Beispiel für das Verdrehen von Worten, um die internationale Solidarität für Israel zu stärken:

Der Iran will Israel angreifen und zerstören!

Diese Behauptung tätigte angeblich der iranische Oberbefehlshaber Atallah Sahili im israelischen Fernsehen.

Tatsächlich hat sich Sahili jedoch etwas anders geäußert…